Theater 11, Zürich,

Io Senza Te

Domenico Blass/Stefan Huber

Musical mit den Hits von Peter, Sue & Marc
Welturaufführung

Premiere: 10.09.2015
Inszenierung: Stefan Huber
Musikalische Leitung: Kai Tietje
Choreographie: Simon Eichenberger
Bühnenbild: Karel Spanhak
Kostüme: Heike Seidler
Lichtdesign: Pia Virolainen
Sounddesign: Thomas Strebel
Video

Darsteller

Anja Häseli, Ritschi/Lukas Hobi, Jörg Neubauer, Sylvia Heckendorn, Romeo Meyer, Christoph Wettstein, Rolf Sommer, Cécile Gschwind, Agela Hunkeler, Annie-May Mettraux, Gabriela Ryffel, Heidy Suter, Marianne Curn, Franzsika Lessing, Ira Theofanidis, Martin Bacher, Gianmarco Rostetter, Tino Andrea Honegger, Markus Krenek, Jürgen Strohschein, Peter Knauder, Terence Rodia, Peter Schmid, Marion Zollinger, Markus Bühlmann, Adrian Hochstrasser

Stückinfo
Das Musical mit den schönsten Melodien von Peter, Sue & Marc Mit einem unbekümmerten Auftritt im Saal des Restaurant National, am Zibelemärit in Bern, begann 1968 eine der erfolgreichsten Karrieren im Schweizer Musikbusiness. Das Trio Peter, Sue & Marc, das sich dort mit zwei zwölfsaitigen Gitarren und fünf Songs erstmals der Öffentlichkeit präsentierte, fabrizierte in der Folge unzählige Hits und verkaufte allein in der Schweiz über eine Million Tonträger. Nun kommen die schönsten Melodien dieses unvergesslichen Trios unter dem Titel «Io Senza Te – das Musical mit den Hits von Peter, Sue & Marc» zurück. Verfasst vom Comedy- und Drehbuch-Autor Domenico Blass, gemeinsam mit Regisseur Stefan Huber inszeniert, wird das spannende und komödiantische Theaterstück vom 10. September bis 1. November 2015 im Theater 11 in Zürich zu erleben sein. 34 Jahre nach dem allerletzten Auftritt des Trios, 1981 in der Sylvestersendung des «Teleboy», kommt es im September 2015 zum grossen Comeback ihrer Evergreens. Sie selber werden nicht auf der Bühne stehen und das Musical ist auch keine Peter, Sue & Marc-Story. Ihre Erlebnisse aber, ihre Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge, sind in die Feder der Autoren eingeflossen. Eine spannende Geschichte wie sie jede Band im Spannungsfeld von Selbstverwirklichung und Kommerz erleben könnte. Das Musical, basierend auf den populären Songs von Peter, Sue & Marc, ist dem Genre von Jukebox-Musicals zugeschrieben, wie «We Will Rock You» von Queen oder «Mamma Mia» von ABBA. Es spielt im Heute und Jetzt, ist deshalb aktuell und zeigt nicht nur Momentaufnahmen, wie sie etwa in Casting-Shows zu sehen sind. Die Story in Kürze: 30. Hochzeitstag. Es kriselt heftig in der Ehe von Jean-Rémy, dem Besitzer der «Bahamas-Bar». Sein junger Barmann, Gio, möchte helfen: Könnte Jean-Rémy die Ehe vielleicht retten, wenn er seine Lilly mit einer Party überraschen würde. Gar mit einer Live-Performance ihres damaligen Lieblingssongs die einstige Leidenschaft zurückzaubern? Gio, selbst Musiker, kennt zwar weder den Song «Io senza te», noch hat er eine Ahnung, wer Peter, Sue & Marc waren. Aber es gelingt ihm, den Sound des Trios mit der Sängerin Ky und seinem WG-Kumpel Dieter so gut zu kopieren, dass Jean-Rémy die Band engagiert. Der Auftritt an der Überraschungsparty für Lilly hat ungeahnte Folgen: Für Jean-Rémy, weil das Lied in seiner Frau den alten Traum vom gemeinsamen Auswandern weckt, was ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt. Für Dieter, Gio und Ky, weil bei ihrer Performance ein Musikproduzent auf sie aufmerksam wird, der ihnen als Cover-Band von Peter, Sue & Marc eine grosse Zukunft verspricht. Und dass die Liebe auch irgendwo hinfällt und entsprechende Verwirrung stiftet, ist beim besten Willen nicht zu vermeiden. In einer einfühlsamen, manchmal lustigen, oft auch konfliktbeladenen Story, zeichnen die beiden erfahrenen Autoren Domenico Blass und Stefan Huber den universellen Traum aller Musiker nach: ihr Publikum zu finden. Peter, Sue & Marc haben diesen Traum nicht nur geträumt, sondern auch gelebt. Mit allen Konsequenzen. Darum geht es in «Io Senza Te – das Musical mit den Hits von Peter, Sue & Marc», zu sehen vom 10. September bis 1. November 2015 im Theater 11 in Zürich.
Szenenfotos
Video
Presse

Klaus-Dieter Kraft, musicals

"...Vergleicht man "Io Senza Te" mit "Space Dream", wird überdeutlich, welchen positiven Werdegang das Schweizer Musical in den zurückliegenden 20 Jahren absolviert hat: Die "Io Senza Te"- Produktion ist handwerklich nur vom Feinsten, überzeugt mit einer äusserst geschmackvollen Optik, mitreissenden Tanzszenen und einem exzellenten Ensemble - und sie gšnnt sich immerhin ein 12-kšpfiges Orchester, was in der heutigen Zeit ja alles andere als selbstverständlich ist."

Berner Zeitung

"(...) Ein nostalgisches Seufzen geht durch die Reihen, als das Orchester ÇBirds of ParadiseÈ anspielt. Die Sänger stimmen ein, und bald ist das ganze Theater 11 erfüllt vom Sound einer vergangenen Zeit. Ob ÇLove Will Find a WayÈ, das sich als musikalisches Thema durch das Stück zieht, oder Ohrwürmer wie ÇCindyÈ und ÇDjambo DjamboÈ Ð den zeitlosen Melodien des Berner Trios Peter, Sue & Marc, das sich 1981 nach einer Million verkaufter Tonträger aufgelšst hat, wird mit ÇIo Senza TeÈ ein Musicaldenkmal gesetzt. (...) €hnlich wie bei der schwedischen Popgruppe Abba, mit der Peter, Sue & Marc gerne verglichen wurden, liegt auch den beschwingten Songs des Berner Trios stets ein melancholischer Ton zugrunde. Dieser verschafft dem Stück eine emotionale Tiefe, die anderen Schweizer Jukebox-Musicals Ð also Produktionen, die aus bestehendem Liedergut schšpfen Ð fehlt, etwa dem klamaukigen ÇEwigi LiebiÈ. Was nicht heisst, dass es keinen Platz für Gags hat. Im Gegenteil, diese sind in ÇIo Senza TeÈ zahlreich. (...) In der ersten Hälfte schreitet die Geschichte für ein Musical erfrischend rasant voran (Regie: Stefan Huber), das Bühnenbild wechselt ebenso fliegend wie die Szenen. Doch nach der Pause gerät das Ganze etwas ins Stocken. Was zuvor hervorragend funktionierte Ð die Verflechtung von bestehenden Songs mit einer neu geschriebenen Story Ð, zerfleddert. Einzelne Stücke und vor allem Showeinlagen (ÇFirelandÈ, ÇCharlie ChaplinÈ) wirken nach dem Prinzip ÇDas wollten wir auch noch drin habenÈ reingepfercht und führen zu einer Vorstellungsdauer von happigen zweieinhalb Stunden. Nun gut, das liegt in der Natur eines Jukebox-Musicals. Umso mehr erstaunt es, dass die Geschichte dann doch ein ziemlich abruptes Ende findet (Drehbuch: Domenico Blass, Stefan Huber)..."

eurovision-windmachine.blogspot.de

http://eurovision-windmachine.blogspot.de/2015/09/io-senza-te-gedanken-zum-musical-mit.html

Andreas Häry, Anzeiger-Luzern.ch

"...In der Regie von Stefan Huber stechen clever inszenierte Massenszenen hervor. Den Wunsch, Tempo in die Chose zu bringen, lšste Huber mit vielen Miniszenen, die aber nicht alle gelingen, weil die Güte der Pointen.(...) zwischen top und "kommt da noch was?" munter hin und her changiert. Gesamteindruck: Eine toll unterhaltende, sorgfältig hergestellte und musikalisch nur mit Lob zu überschüttende Show ist da gelungen. Ein kleines Facelift (Kürzungen) für die zweite Spielzeit, und "Io Senza Te" trocknet vom Unterhaltungswert viele internationale Musicals, die in unserem Lande gezeigt werden, mit Akklamation ab. Danke, Peter Reber."

Herbert Büttiker, Zürcher Oberländer

" Das Trio Peter, Sue & Marc ist die CH-Variante von ABBA und die Schweizer Schlagermusiklegende der 70erJahre. Sie sassen im Publikum, schauten und hšrten zu, wie die Autoren Domenico Blass und Stefan Huber ihre alten Hits in eine Bühnengeschichte gebettet haben. Auch im Publikum teilten wohl viele die Nostalgie, die alte Liebe. "Alti Liebe" kšnnte auch der Titel zu diesem Stück heissen, das dem Dauerbrenner "Ewigi Liebi" nacheifert und vielleicht das Zeug hat, zum neuen Schweizer Hutmusical zu werden. (...) Das zeigt - und das gehšrt zu den starken Seiten des Stücks - , dass die Produktion die Revival-Manie, der sie selber fršnt, auch ein wenig ironisiert und das fast hundertprozentig terzenselige Singen nicht nur ernst nimmt.(...) Dialogwitz und Running Gags sorgen für Lacher, rührende Momente greifen ans Herz, und neben den hundert kurzen sketchartigen Szenen, denen sich die Handlung entlang hangelt, gibt es opulente Choreografien und Ausstattungsparaden. Der Choreograf Simon Eichenberger, Bühnenbildner Karel Spanhak und Kostümbildner haben mit den Darstellern weder Aufwand noch Ideen gescheut und setzen Lieder wie etwa "Doctor Rock", "A Criminal Thing", "Charlie Chaplin" oder "Fireland" grossartig in Szene, und die zahllosen kleinen Szenenwechsel werden dank der Mobilität der Bühnenelemente von Regie und Licht elegant bewältigt. Und dann ist da die bühnentauglich eingerichtete Compilation, die alles irgendwie verbindet. Dafür sorgt säuselnd und poppig die zwšlfkšpfige Band unter der Leitung de Arrangeurs Kai Tietje, nd natürlich sympathisiert man rasch mit den liebenswürdigen bis kauzigen Tyen.(...)"