Prinzregententheater München

Vier Hochzeiten und ein Musical (The Drowsy Chaperone)

Lisa Lambert/Greg Morrison & Bob Martin/Don McKellar

Musical
Abschlussproduktion Studiengang Musical Bayerische Theaterakademie August Everding

Premiere: 18.03.2015
Inszenierung: Stefan Huber
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Choreographie: Danny Costello
Bühnenbild: Karel Spanhak
Kostüme: Heike Seidler
Lichtdesign: Benjamin Schmidt
Sounddesign: Miriam Reinhardt

Stückinfo
Ein Musical im Musical: Im Wohnzimmer eines Musik-Fanatikers erwachen die Figuren seines Lieblingsmusicals aus den 1920er-Jahren zum Leben. Mit Witz und Selbstironie führt der Erzähler durch die verworrene Geschichte voller Missverständnisse und Intrigen, trifft dabei auf hoffnungslos Verliebte und spürt den Anfängen des Broadway-Musicals nach. (Text: Theaterakademie)
Szenenfotos
Video
Presse

Tobias Hell, Münchner Merkur

"(...) Regisseur Stefan Huber hat bei seiner mittlerweile dritten Inszenierung für die Akademie erneut ganze Arbeit geleistet und meistert mit bombensicherem Timing die Gratwanderung zwischen Hommage und Parodie. (...) Fazit: wer sich hier nicht amüsiert, ist definitiv selbst schuld."

Ekaterina Kel, Süddeutsche Zeitung

"Das Wort "bunt" wird zwar inflationär verwendet, doch Stefan Hubers Inszenierung mit Studierenden des Abschlussjahrgangs Musical der Theaterakademie August Everding verdient es allemal. Die knallbunte Show der "Beschwipsten Anstandsdame" erntete bei der Münchner Erstaufführung viel Applaus. (...)"

Beate Kayser, tz

"(...) Regisseur Stefan Huber, unterstützt von Choreograf Danny Costello, bringt Schwung in die Szene, wird manchmal allerdings überdeutlich. Aber das schleift sich bei den jungen Darstellern nach der Premieren-Nervosität noch ab. Das Publikum jubelt und kreischt (!) am meisten, wenn mal wieder perfekt und synchron gesteppt wird. (...)"

Mathias Hejny, Abendzeitung München

"(...) Dass hier Berufsanfänger am Werk sind, fällt nur noch am sehr jugendlichen Alter des Ensembles auf. Sehr souverän spielen sie in der Inszenierung von Stefan Huber und zum Sound des von Tom Bitterlich geleiteten Drowsy Orchestra mit den Manieriertheiten und Klischees der durchgeknallten Paradiesvogel-Parade aus hysterischen Folien-Stars, Theateragenten mit bösen Absichten, Gangstern, die sich als Konditoren tarnen oder einer Anstandsdame, die trotz Prohibition den wodkalastigen Cocktail nur selten aus der Hand legt. Zumindest für zwei Stunden grandiosen Musiktheater-Spaß fühlt der Zuschauer im Prinzregententheater mit dem weltflüchtigen Erzähler und denkt sich: Der Mann hat recht.