TSW Event AG, Seebühne Walenstadt - Nomination Prix Walo 2008/Bestes Musical

HEIDI - Das Musical, Teil 2

Stephen Keeling/Shaun McKenna - Übersetzung: Stefan Huber

Musical
Welturaufführung

Premiere: 26.07.2007
Inszenierung: Stefan Huber
Musikalische Leitung: Dominique Huber
Choreographie: Markus Bühlmann
Bühnenbild: Harald Thor
Kostüme: Susanne Hubrich
Lichtdesign: Pia Virolainen
Sounddesign: Thomas Strebel
VIDEO

Darsteller

2007: Sue Mathys, Sabine Schädler, Christoph Wettstein, Florian Schneider, Patric Scott, Franziska Becker, Katja Brauneis, Hans Neblung, Jasmina Sakr, Livio Cecini, Franziska Lessing, Maciej Salamon, Dorothée Reize, Angelica Biert, Bea Rohner, Kathrin Elmiger, Bernhard Viktorin, Jochen Schaible, Pamela Zottele, Martina Stach, Anette Lubosch, Christian Sollberger, Paul Erkamp, Urs-Werner Jaeggi, Jeannine Wacker, Samuel Klauser 2008: Mary Harper, Sabine Schädler, Christoph Wettstein, Florian Schneider, Patric Scott, Franziska Becker, Katja Brauneis, Daniele Nonnis, Jasmina Sakr, Livio Cecini, Julia Klotz, Urs Werner Jaeggi, Dorothée Reize, Fay Kaufmann, Bea Rohner, Carin Lavey, Gregor Altenburger, Jochen Schaible, Alexandra Seefisch, Martina Stach, Anette Lubosch, Christian Sollberger, Paul Erkamp, Franz Frickel, Jeannine Wacker, Tobias Bieri

Stückinfo
Inszeniert wird «Heidi – Das Musical, Teil 2» wiederum als Doppelgeschichte, in der Johanna Spyris Lebensrealität die Welt ihrer Romanfiguren prägt und beeinflusst. «Heidi – Das Musical, Teil 2» setzt mit dem Erfolg von Spyris erstem Heidiroman ein. Die Freude darüber währt allerdings nicht lange. Denn der Tod ihres Ehemannes wirft sie aus der Bahn und weckt schmerzhafte Erinnerungen an das Sterben ihres einzigen Kindes Bernhard. Die Arbeit an ihrem zweiten Heidiroman, «Heidi kann brauchen, was es gelernt hat», hilft Johanna, wieder Tritt im Leben zu finden. Aber nicht nur das Schreiben lenkt Johanna in ihren dunklen Stunden ab, auch ihre Freundin Betsy bemüht sich sehr um sie. Ist es doch Betsy, welche Johanna dazu überredet, nach Montreux zu reisen und dort die Belle Epoque in der gehobenen Gesellschaft zu geniessen. In Montreux begegnet Johanna nach Jahren wieder Betsys Bruder, dem Schriftsteller Conrad Ferdinand Meyer. Eine Begegnung, die den Beginn tiefer Zuneigung markiert, welche von ihrer beidseitigen Leidenschaft für literarisches Schaffen lebt. Aber nicht nur das Schreiben verbindet die beiden. Sowohl C. F. Meyer wie auch Johanna Spyri wissen aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn Trauer die Seele so verfinstert, dass jede Hoffnung und Lebensfreude schwindet. Zudem bewegen sich zwar beide in bester Gesellschaft, Johanna lange Zeit als Frau des Zürcher Stadtschreibers und C. F. Meyer als Ehemann der Tochter des Zürcher Stadtpräsidenten, doch beide bekunden Mühe mit der Oberflächlichkeit und der Gefühlsarmut, welche dieser Gesellschaftsschicht eigen ist. So verwundert es nicht, dass sich aus der anfänglichen Freundschaft zwischen den beiden eine Liebe entwickelt, welche sowohl das Leben Johanna Spyris wie auch das ihrer Romanfiguren nachhaltig prägen wird. Lange Zeit scheint es, als könnte es Johanna Spyri und C. F. Meyer gelingen, aus den gesellschaftlichen Konventionen auszubrechen. Doch Verrat und Missgunst in ihrem engsten Umfeld holen die beiden ein. Johanna erlebt am eigenen Leibe, wie Liebe und Eifersucht, Freundschaft und Verrat Hand in Hand gehen können, und bleibt hilflos, einsam und verzweifelt zurück. Von Johannas Verzweiflung bleibt auch Heidis bis anhin heile Welt nicht verschont. Erst kurz vor Abgabe des Manuskriptes entschliesst sich Johanna dazu, Heidis Welt ein versöhnlicheres Ende zu gönnen… Im Dörfli sorgt der angekündigte Besuch von Klara, Frl. Rottenmeier und Herrn Sesemann für viel Freude und Aufregung. Johannas Erlebnisse in Zürich und Montreux kommen erneut in Berührung mit der Heidi-Geschichte.
Szenenfotos
Presse

Simone Meier, Tages-Anzeiger Zürich

EIN GLÜCKSFALL DER UNTERHALTUNGSGESCHICHTE! Was HARRY POTTER für die Welt, ist HEIDI-DAS MUSICAL für den Walensee... ....und deshalb gibt es jetzt HEIDI-Das Musical TEIL 2 , vom gleichen Team erfunden wie der erste Teil, also von den Londoner West-End-Musical Spezialisten Shaun McKenna (Buch und Texte) und Stephen Keeling (Musik) und übersetzt und inszeniert von Stefan Huber. Sie alle kennen sich, so scheint es, nicht nur mit HEIDI, sondern auch mit ein paar anderen sehr erfolgreichen Fantasieprodukten bestens aus: Mit HARRY POTTER, mit PETER PAN oder mit dem Film STRANGER THAN FICTION....

Schweizerische Depenschenagentur

INSZENIERUNG MIT TIEFGANG Dem Zürcher Regisseur Stefan Huber ist eine dichte Inszenierung mit einem höheren literarischen Tiefgang als im ersten Teil gelungen. ....Die zweieinhalbstündige Aufführung ist ohne Längen....

Irène Maier, Zürcher Oberländer

SPIELWITZ UND STARKE EMOTIONEN ...Regisseur Stefan Huber hat sich mit Akribie und grossem Engagement des Musical-Stoffs angenommen und führt das Ensemble mit sicherer Hand....

A.Sr. Neue Zürcher Zeitung

DIE NEUEN LEIDEN DER JOHANNA SPIRY ....Es ist, als führte der liebe Gott höchstpersönlich Regie, und Caspar David Friedrich, der romantische Pathetiker, wäre sein Bühnenbildner.... ....Ob die Fortsetzung in der wiederum gewitzten Regie von Stefan Huber ein ähnliches Suchtpotenzial (wie HEIDI 1) entwickeln kann, wird sich noch weisen...

Gunnar Habitz,

GEGLÜCKTES SEQUEL ...Auch dieses Mal wurde die Umsetzung auf die wandelbare Bühne durch Harald B. Thor grandios gelöst....Die Gleichzeitigkeit der parallelen Handlung mit gegenseitiger Beeinflussung wurde noch zwingender als im ersten Teil umgesetzt...Die Personenregie von Stefan Huber vermochte den für die Handlung so wichtigen Gleichschritt bestens umzusetzen...Die Kostüme von Susanne Hubrich unterstrichen die zwei Welten des Stücks....Was im Kino oder Fernsehen nicht immer funktioniert, stellt sich hier fast als eine Notwendigkeit dar, um die Geschichte zu Ender erzählen zu können...